Wohnen 

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Was ist schon normal?

Foto: Eine Frau hält einen Wäschekorb voller Wäsche mit beiden Händen vor sich. Sie schaut lächelnd in die Kamera.Im Hintergrund eine Waschmaschine und ein offenes Fenster.
Eine Bewohnerin beim Waschen

Die Bewohnerinnen der Wohnstätte sollen möglichst so leben wie jeder andere Mensch auch. »Prinzip der Normalisierung« nennt sich das. Jeder Mensch braucht bei bestimmten Dingen Hilfe. Viele Menschen lassen sich zum Beispiel beim Friseur ihre Haare schneiden und sie gehen zum Arzt, wenn sie krank sind. Niemand kann alles selbst machen. Die Bewohnerinnen von ZOAR benötigen Hilfe bei unterschiedlichen alltäglichen Dingen z. B. beim Waschen oder bei der Hausarbeit, die einen mehr, die anderen weniger.

In jeder Wohngruppe arbeitet ein Team* von erfahrenen und ausgebildeten Betreuerinnen, die die Bewohnerinnen unterstützen und beraten, aber möglichst nur, wenn sie auch Hilfe brauchen.

Foto: Ein Mann mit einem Einkaufskorb und einem Einkaufszettel in einem Lebensmittelgeschäft. Er steht mit dem Rücken zum Betrachter vor einem Gemüsereagl.
Ein Bewohner beim Einkaufen

Was die Bewohnerinnen selbst tun können, sollen sie auch weiterhin tun. Wenn nötig, werden sie dabei von den Betreuerinnen unterstützt. Sie werden gefördert, das heißt sie sollen Dinge lernen, die sie noch nicht oder noch nicht so gut können. Nur was sie nicht können, erledigen andere für sie.

Das bedeutet natürlich auch, dass die Bewohnerinnen sich an der Hausarbeit beteiligen. Sie kaufen ein oder gehen mit einkaufen, sie bringen den Müll hinunter, sie decken den Tisch und sie helfen beim Kochen.

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Männlich/weiblich: Damit die Sprache nicht zu umständlich wird, verwenden wir mal die männlichen, mal die weiblichen Formen und mal beides.

Aktualisiert: 24.01.2019 14.23:15
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